Corona bedingt muss der angekündigte Filmabend verschoben werden:

 

KKK (Kino-Kulinarisches-Kommunikation) – der besondere Filmabend

 der
GESELLSCHAFT FÜR INTERNATIONALEN KULTURAUSTAUSCH (GIK),
dem FORUM  SENIOREN  und dem BÜrgerverein MECKENHEIM

 

Wir laden in unserer KKK-Reihe zu unserem 42. Film ein

Montag, 23.03.2020 18.00 Uhr

Drehwerk Adendorf, 53343 Wachtberg, Töpferstr.17

     Die Verlegerin

 

Katharine „Kay“ Graham (Meryl Streep) muss nach dem Tod ihres Vaters und ihres Mannes den Posten als Herausgeberin der renommierten Washington Post und den der Vorstandsvorsitzenden des Verlages übernehmen. Eines Tages im Jahr 1971 landen geheime und brisante Informationen auf dem Schreibtisch, Ben Bradlees, des Chefredakteurs der Washington Post. Es geht in den von einem hochrangigen Mitarbeiter im US-Verteidigungsministerium, Daniel Ellsberg, kopierten Unterlagen um Verschleierung von Fakten und gezielte Desinformationen gegenüber der Öffentlichkeit.

Entgegen den Beteuerungen beteiligter Regierungsvertreter erfahren die Menschen, dass der Krieg in Vietnam im Rahmen der Bekämpfung des Kommunismus schon vor dem offiziellen Kriegsbeitritt der USA geplant war, was aber gegenüber der Bevölkerung jahrelang verneint wurde mit der Aussage dort keinen Krieg führen zu wollen.

Die Verantwortlichen der Washington Post stehen vor der Entscheidung, ob sie über den Inhalt dieser Papiere berichten sollen oder nicht. Da es sich um Geheimdienstinformationen handelt, befürchten sie, wegen Hochverrats im Gefängnis zu landen. Dennoch gibt Graham letztendlich ihre Zustimmung, denn es sei Pflicht der Presse, die Wahrheit zu drucken. Eine freie Presse darf sich auch von der Regierung nicht erpressen lassen.

Die Auseinandersetzung zwischen Journalisten und Regierung wird zum Symbol für die Pressefreiheit und geht bis zum Obersten Gerichtshof der USA. 

Die Verlegerin zeigt eine mutige Frau, die sich gegen den Machtapparat in Washington stellt, darüber hinaus ist der Film nicht nur ein packender Polit-Thriller, sondern ein auch heute unverändert notwendig gewordenes leidenschaftliches Plädoyer für Pressefreiheit. Er ist nicht nur ein Zeitdokument, sondern ein Beitrag zur gegenwärtigen medienpolitischen Diskussion in Europa und in den USA („Fake News“ sind in aktueller Diskussion).

„Die Verlegerin“ von Steven Spielberg wurde vom US-Filmverband als „Bester Film des Jahres 2017“ ausgezeichnet und erhielt zahllose Golden-Globe-Nominierungen 

Wir erbitten die Anmeldung unmittelbar beim Drehwerk, Tel. 02225-7081719. Bitte geben Sie die Mitgliedschaft bei GIK, FSM oder BVM an.

Die Anmeldung ist verbindlich. Im Eintrittspreis von 12.-€ ist ein Imbiss eingeschlossen. Plötzliches Verhindertsein verpflichtet zum Anruf oder zum Stellen einer Ersatzperson. Immer wieder werden Interessenten abgewiesen, obgleich dann bei der Vorführung Plätze frei bleiben. Außerdem kann der Preis einschließlich Imbiss nicht gehalten werden, wenn Angemeldete ohne Nachricht wegbleiben. Kosten müssen deshalb in diesem Fall in Rechnung gestellt werden. Bitte Karten vor 17.50 h an der Kasse abholen und die Plätze bis 17.55h einnehmen.

 

Edeltraud Rädle, Erika Neubauer, Manfred Jastrzemski, Bernhard Granz, Gottfried Dietzel

Bei Fragen wenden Sie sich an Edeltraud Rädle, Tel.: 02235-4778956 oder Mail: edel-raedle@t-online.de